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Good Prion Zum Rinderwahnsinn (BSE)
Bad Prion
Informationen und Links zum Gift im Essen
und anderen Gefahren


„One thing is sure; our precious State,
Won't tell us till it's much too late!“


Aus: Mad Cows and Englishmen by C. Marsden

Die 1. deutsche „BSE-Page“ im Internet. Erscheint seit Oktober 1993.
Herausgegeben von Karl-Heinz Dittberner.
Nr. 694  –  Stand: 31. August 2008
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    Ab 1.Dez.2006
    Ab 1.Aug.2008
     
     

    2.4.1996 (khd). Die jahrelange Verschleierung und dann das Herunterspielen der großen Gefahren für den Menschen (CJD) durch die an BSE erkrankten Rinder zeigt deutlich, daß wir vielen Politikern allerorten nicht trauen können. Ja, sogar Wissenschaftler haben sich korrumpieren lassen. Sie sagten nicht die Wahrheit und beteiligten sich so am gefährlichen Spiel mit der Gesundheit von Menschen.

    1.5.1996 (khd). Im Internet werden deshalb von engagierten Leuten aus England und aus aller Welt alle die Informationen zusammengetragen und veröffentlicht (siehe Rubrik "Kritische Infos"), die zu einer kritischen Beurteilung von BSE notwendig sind. Danke!
    Auf dieser Seite sind dazu einige wichtige Links sowie Infos zusammengestellt, die von Zeit zu Zeit ergänzt werden sollen. Dabei können Sie helfen. Senden Sie mir Links, die hier fehlen, per E-Mail.

     

    30.5.1999 (khd). Noch ist der BSE-Skandal nicht überwunden, da gerät Europa in einen noch größeren Lebensmittelskandal, wie wir noch sehen werden. Denn giftige Dioxine und PCBs gelangten in Belgien über das Tierfutter in die menschliche Nahrungskette. Das hätte niemals passieren dürfen. Und wieder vertuschten völlig inkompetente Politiker. Sie haben aus der BSE- Krise nichts, aber auch gar nichts gelernt. Immerhin handelte die EU- Kommission diesmal schnell und entschlossen.

    24.11.2000 (khd). Heute war es dann soweit: Auch in Deutschland wird (offiziell) der 1. BSE- Fall entdeckt. Und die Politik und Agrar- Lobby kann danach die jahrelange Vertuschung („Deutschland ist BSE-frei!“) nicht länger aufrechterhalten. Die Bundesregierung muß ein totales Tiermehl- Verbot verhängen. Auch wurden nun endlich bundesweit BSE- Tests eingeführt, die bislang vor allem am uneinsichtigen Verhaltens Bayerns gescheitert waren.

    Die aktuelle Information:

    Tote durch Gammel-Fleisch

    28.8.2008 (bse-p/afp). In Kanada zeigte sich jetzt, wie gefährlich vergammeltes Fleisch werden kann. Dort haben sich mindestens 26 Menschen durch den Verzehr von abgepacktem Fleisch vergiftet. Fleisch der Firma Maple Leaf war bakteriell verseucht (Listeria monocytogenes) in den Handel gelangt. Inzwischen sind bereits 12 Tote zu beklagen. Mit weiteren Toten muß gerechnet werden. [
    mehr]


    Der Prionen-Fehlfaltung auf der Spur

    8.8.2008 (bse-p). Auslöser von Prion- Erkrankungen wie der Creutzfeldt-Jakob- Krankheit (CJD), Rinderwahn (BSE) und Scrapie sind fehlgefaltete Proteine. Unklar ist bis heute, warum sie fehlfalten. Ausschlaggebend für die Krankheitsentstehung scheinen die ersten Schritte der Faltung und der Beginn der Aggregation von Proteinen, die so genannte Oligomerisierung, zu sein.

    An der Bochumer Ruhr-Universität konnten jetzt Forscher um Klaus Gerwert und Detlev Riesner diese erste Faltungsphase von CJD- Prionen in natürlicher Umgebung studieren. Unstrukturierte Teile des Proteins werden so gefaltet, daß sich ein anderes Prion- Protein leicht anlagern kann, was womöglich der Beginn der krankheitsauslösenden Strukturierung sei, stellten sie fest. Über die Ergebnisse berichten die Forscher in dem Artikel „Structural changes of membrane-anchored native PrP C“ in der aktuellen Online- Ausgabe der Proceedings der National Academie of Science (PNAS). [mehr]
    [Abbildung im Internet]


    Neue nvCJD-Welle in Großbritannien befürchtet

    4.8.2008 (bse-p). In Großbritannien haben die Fälle des menschlichem BSE (
    nvCJD) in den letzten Jahren stetig abgenommen. In diesem Jahr ist bislang nur 1 Fall aufgetreten, im Jahr 2000 wurden noch 28 Fälle der tödlichen Krankheit beobachtet. Insgesamt sind in Großbritannien bisher 164 Menschen durch nvCJD getötet worden.

    Alle diese BSE-Opfer waren mit Prion-Genen vom MM-Typ ausgestattet – je ein M-Gen von jedem Elternteil. Von dieser Kombination ist inzwischen bekannt, daß nach einer Prion-Infizierung nvCJD recht schnell ausbrechen kann (siehe auch "Die CJD-Vermutung"). Britische Forscher befürchten nun, daß Menschen mit Prion-Genen vom VV- und MV-Typ, die sich in den zurückliegenden Jahren mit BSE-Prionen infiziert haben, in den nächsten 20–30 Jahren an CJD erkranken werden. Sie rechnen mit etwa 250 weiteren Fällen. [mehr]


    Scrapie-Prionen überleben im Boden

    2.8.2008 (bse-p). Die Frage, ob die Erreger der Schafseuche
    Scrapie (infektiöse Prionen) im Boden überleben, ist offensichtlich von Wissenschaftlern des Fraunhofer- Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie (IME) beantwortet. Sie fanden in einer Studie heraus, daß Scrapie-Prionen im Weideboden jahrelang überleben können.

    Über derart belastete Weiden können sich Schafe anstecken. Ob die ähnlichen BSE- und CWD-Prionen genauso widerstandsfähig sind, ist aber noch nicht geklärt. [mehr]


    Lockerung des Fett-Verfütterungsverbots?

    30.7.2008 (bse-p). In den letzten Wochen wurde diskutiert, ob eine Lockerung des deutschen Fett-Verfütterungsverbotes möglich ist. Dazu haben jetzt das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (
    BfR) eine gemeinsame Empfehlung an die Politik abgegeben.

    Das FLI und BfR empfehlen dringend eine konsequente Verhinderung des Intra-Spezies-Recyclings bestimmter verarbeiteter Fette, um das Risiko einer Re-Zirkulation des BSE-Erregers in den Tierbeständen so weit wie möglich auszuschließen. [mehr]


    Waren es doch infektiöse Wachstumshormone?

    20.7.2008 (bse-p). Es gilt als sicher, daß sich der Rinderwahnsinn BSE über die Verfütterung von mit infektiösen Prionen verseuchtem Tiermehl, das
    unzureichend sterilisiert worden war, in so vielen Ländern ausbreiten konnte. Denn Großbritannien hatte 1988 wegen der grassierenden Rinderseuche Tiermehl als Futter für Wiederkäuer im eigenen Land zwar verboten, ein Jahr später aber waren dafür die Tiermehl- Exporte sprunghaft in die Höhe geschnellt – von 13.228 Tonnen auf 32.220 Tonnen. [mehr]

    Seitdem sind fast 20 Jahre vergangen, und wir wissen heute, daß es trotz des Tiermehl- Exports in keinem Land zu einem derart starken Auftreten des Rinderwahnsinns wie in Großbritannien gekommen ist. Nicht nur Experten fragen sich nun, warum gibt es diesen Unterschied? Wie erklärt sich das massive BSE-Auftreten im Vereinigten Königreich? Eine Erklärung dafür könnte der intensive Einsatz von aus Rinder-Hirnen gewonnenen Wachstumshormonen bei der britischen Rindermast gewesen sein, wie das schon 1999 von der Wissenschaftlerin Anne Maddocks vermutet wurde. [mehr]

    Ist das wirklich unstrittig?

    3.8.2008 (bse-p). Im DeutschlandRadio Kultur sagte heute der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer zum BSE-Desaster in Großbritannien mit weit über 180.000 Fällen: „Der wichtigste Übertragungsweg war doch ein anderer: Die Briten haben über Jahrzehnte aus Rinderhirnen Wachstumshormone gewonnen und diese wiederum ihrem Vieh gespritzt. Diese Praxis ist in der Sache unstrittig. Der Vorteil der Tiermehl- Hypothese war, daß der deutsche Steuerzahler die BSE-Krise finanzieren durfte. Sonst wäre es Sache der britischen Pharma-Industrie gewesen.“ [mehr]

    Nun gibt es über die Entstehung von BSE sehr viele Hypothesen, aber noch imer keine eindeutige Antwort. Die epidemiologisch untermauerte These geht davon aus, daß BSE im Vereinigten Königreich durch die Verfütterung von erregerhaltigen Tiermehlen (MBM) auf den Pflanzenfresser Rind übertragen wurde. Diese enthielten auch infektiöses Hirn und Rückenmark. Gestützt wird die These durch die Tatsache, daß man Rinder mit BSE infizieren kann, wenn man sie mit erregerhaltigem Material füttert (Großversuch auf Riems). Die Entstehung und die hohen Fallzahlen in Großbritannien (über 180.000 gemeldete Fälle seit 1986) werden damit erklärt, daß dort in den 1980er Jahren das Herstellungsverfahren für Tiermehl verändert wurde. Dabei wurden aber die BSE-Erreger nicht mehr ausreichend inaktiviert.

    Welche Rolle die Verabreichung von Wachstumshormonen in der frühen Entstehungsphase von BSE (1970er-Jahre) tatsächlich gespielt hat, wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Vorstellbar ist aber, daß diese die BSE-Verbreitung in den 1980er-Jahren in Großbritannien durch hochinfektiösere Tiermehle beschleunigt haben kann. Insofern steht die Tiermehl- Hypothese keineswegs im Widerspruch zu anderen Erklärungsversuchen.

    Mehr zu diesem Thema:
    [17.06.1996:
    Briten-Tiermehl importiert]  (DER SPIEGEL)
    [09.08.1999: Ist BSE eine Folge von Experimenten mit Hormonen?]  (BERLINER MORGENPOST)
    [07.04.2005: Die Verbreitung von BSE]  (BAYER. RUNDFUNK)
    [00.04.2005: Der weltweite Rinderwahn in Zahlen]  (khd-research)


    Neue CJD-Art entdeckt

    14.7.2008 (
    welt.de). 16 ältere Amerikaner sind in den letzten Jahren an einer unbekannten Form von Demenz erkrankt, 10 von ihnen starben. Das neue Leiden zeigt sich mit allen Symptomen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJD). Die Patienten können kaum denken, nicht sprechen und sich nur mühsam bewegen. Trotzdem gibt es Unterschiede zu den bisher bekannten Formen der CJD-Krankheit.

    Die rätselhafte Krankheit schreitet schnell fort und wird durch zerstörerische Prionen verursacht. Sie lagern sich im Hirn der Betroffenen ab und töten Nervenzellen. Aber es gibt einen Unterschied: Die bisher bekannten Formen von Prionen lassen sich nicht abbauen, die neuen dagegen bieten bestimmten Eiweißen, so genannten Proteasen, eine Angriffsfläche, "sie lassen sich spalten", sagt der Neuropathologe Pierluigi Gambetti, Direktor der Case Western Reserve University dem New Scientist.

    "Ich fürchte, dass es die Krankheit schon seit Jahren gibt, wir sie bisher nur übersehen haben", sagt Gambetti, "vermutlich wurde die Krankheit mit anderen Formen von Demenz verwechselt". Die bisher bekannte Form von (vCJD) wird vermutlich durch BSE verseuchtes Rindfleisch übertragen. Ob das auch für die neue CJD-Art gilt, soll nun in weiteren Experimenten geklärt werden. "Wahrscheinlicher ist allerdings, dass ein genetischer Defekt die Krankheit auslöst", sagt Gambetti. Außerdem prüfen die Experten, ob es die Krankheit auch diesseits des Atlantiks gibt. [mehr]


    BSE-Fall in Kanada

    24.6.2008 (afp). In Kanada gibt es einen neuen Fall von Rinderwahn. Für Menschen bestehe keine Gefahr, betonten die Behörden. Es ist der 13. BSE-Fall in Kanada seit 2003. Zuletzt waren in den Jahren 2006 und 2007 zwei Tiere in der Provinz British Columbia erkrankt. Wo genau der jetzt betroffene Hof dort liegt, wurde nicht bekannt.

    Behördensprecher George Luterbach sagte gestern, in den vergangenen 5 Jahren seien mehr als 220.000 Rinder in Kanada auf BSE getestet worden. Eine Epidemie sei dank der Kontrollen nicht zu befürchten.


    Freisprüche bei BSE-Betrug

    3.6.2008 (bse-p). In Trier zeigte sich jetzt erneut, welche Schwierigkeiten sich bei der juristischen Aufarbeitung der BSE-Krise ergeben. Im BSE-Betrugsprozess um die Tierkörperbeseitigungsanlage (TBA) in Rivenich (Kreis Bernkastel-Wittlich) hat heute das Landgericht Trier alle 3 Angeklagten freigesprochen, obwohl es erwiesen war, daß 2001 und 2002 in der TBA BSE-Risikomaterial zu Fett im Wert von rund 1,7 Millionen Euro verarbeitet worden war. [
    mehr]


    EU lockert Tiermehl-Verbot

    1.5.2008 (bse-p). Die Europäische Kommission hat am 22. April das strikte Verfütterungs-Verbot von Tiermehlen etwas gelockert. Danach dürfen demnächst wieder an Kälber und Lämmer fischmehlhaltige Tiermehle als Eiweiß-Ergänzung verfüttert werden. Hintergrund des erstaunlichen Kurswechsels innerhalb der EU ist die Preisexplosion bei eiweißhaltigen Futtermitteln wie Soja.

    Gegen diese Lockerung protestieren Verbraucherschützer und die Grünen. Es sei überhaupt noch nicht wissenschaftlich geklärt, ob nicht auch von toten Fischen eine BSE-Gefahr ausgehen könne, heißt es. Immerhin habe der Konstanzer Gen- Forscher Edward Malaga- Trillo vor 5 Jahren verformte Eiweiße [Prionen?] im Gehirn von Fischen gefunden. Zur Bekämpfung der auf Menschen übertragbaren BSE-Krankheit bei Rindern wurde Ende 2000 ein totales Verfütterungs- Verbot von Tiermehlen verhängt. Wirtschaftliche Belange spielten dabei keine Rolle. [mehr]

    Mehr zu diesem Thema:
    [01.11.2000:
    Tierreste nicht mehr verfüttern]  (DER TAGESSPIEGEL)
    [23.11.2000: Wir riskieren die Katastrophe]  (DIE ZEIT)
    [03.02.2003: Auch Fische haben BSE]  (Hinweis in der B.Z.)
    [22.04.2008: EU lockert Tiermehl-Verbot]  (WIRTSCHAFTS-WOCHE)


    Scrapie über Milch übertragbar

    8.4.2008 (ddp). Schafsmilch birgt entgegen früherer Vermutungen möglicherweise doch ein Risiko für eine Infektion mit
    Prionen. Britische Forscher haben jetzt nachgewiesen, daß sich Lämmer über die Milch infizierter Mutterschafe mit der Prion- Erkrankung Scrapie anstecken und die Erreger später auch ausscheiden können. Ob die Krankheit bei den jungen Schafen später tatsächlich ausbricht, können die Wissenschaftler noch nicht sagen.

    Diese Entdeckung zeige jedoch, daß eine Übertragung durch Milch prinzipiell möglich ist, schreiben Timm Konold und Kollegen in BMC Veterinary Research. Eine Gefahr für den Menschen sehen die Forscher derzeit nicht. Es gebe bisher keine Hinweise darauf, daß Scrapie auf den Menschen übertragen werden kann. [mehr]


    2 nvCJD-Tote in Spanien

    7.4.2008 (info-radio). In Spanien sind jetzt 2 Menschen an der Variante der Creutzfeldt- Jakob- Krankheit (
    nvCJD) gestorben. Das berichtet heute der spanische Rundfunk. Offensichtlich haben sich diese jungen Menschen vor etwa 10–12 Jahren beim Verzehr von BSE-verseuchtem Rindfleisch mit der tödlichen Krankheit infiziert. Die nvCJD ist die beim Menschen auftretende Form der Rinderseuche BSE. [mehr]

    [01.06.2003: Zusammenhang zwischen BSE und nvCJD]  (BSE-PAGE)
    [01.06.2004: nvCJD-Risiko in Deutschland]  (BSE-PAGE)
    [30.07.2005: nvCJD in Spanien]  (BSE-PAGE)


    BSE-Dunkelziffer aufgehellt

       
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    29.2.2008 (bse-p). Die Zahl der BSE-Fälle hat in Deutschland in den letzten Jahren
    ständig abgenommen. Im letzten Jahr wurden nur noch insgesamt 4 Fälle festgestellt und in diesem Jahr bislang nur einer. Und damit ist de facto auch bewiesen, wie sinnvoll die Einführung des totalen Verfütterungsverbots von aus Tiermehlen hergestelltem ‚Kraftfutter‘ war.
    xxx
    ^   Die Abnahme der BSE-Fälle in Deutschland seit 2001 (rote Kurve) mit Gauß-Fit zur Rückrechnung.   (Grafik: 2.2008 – khd)


    Seit Dezember 2000 wurden insgesamt 410 Rinder positiv auf BSE getestet. Wieviel BSE-Rinder davor unerkannt auf deutschen Tellern landeten, wissen wir nicht. Aber wir können das nun nachträglich ganz gut abschätzen. Der Verlauf der Abnahme der BSE- Fälle (rote Kurve) legt nahe, daß es sich um ein exponentielles Abklingen handelt, vermutlich sogar nach der Gaußschen Glockenkurve.

    Die auf der Basis der vorhandenen Daten ermittelte Kurvenanpassung („Gauß-Fit“ = schwarze Kurve) zeigt, daß diese sehr gut paßt. Nun ist die Gaußsche Glockenkurve symmetrisch, so daß sich aus den Werten vor 2001 (gelbe Fläche) die Dunkelziffer der BSE-Fälle etwas aufhellen läßt. In der Zeit vor Ende 2000 wären danach 551 BSE-Fälle anzunehmen, abzüglich der aus dieser Zeit 13 bekannten Fälle ergeben sich somit 538 BSE-Fälle – weniger als 2004 vermutet. Auch sind das sehr deutlich weniger unentdeckte BSE-Fälle als in Großbritannien. Dort wird angenommen, daß rund 1 Million BSE-Rinder verspeist worden sind.

    [01.06.2004: nvCJD-Risiko in Deutschland]  (BSE-PAGE)



    Vogelgrippe durch Tiefkühlenten?

    28.12.2007 (bse-p/Tsp). Der Berliner Tagesspiegel berichtet heute auf seiner Titelseite über eine Vermutung von Tierärzten, wonach sich hierzulande der Vogelgrippe- Virus nicht nur über Wildvögel sondern auch über tiefgefrorene Enten ausgebreitet haben könnte. In der Zeitung heißt es:

    „Vogelgrippe kann auch durch tiefgefrorene Enten oder Gänse übertragen werden. Das schließt zumindest der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der mecklenburgischen Insel Riems, Thomas Mettenleiter, nicht aus: "Zwar haben wir im Moment keine Hinweise darauf, dass Nutzgeflügel in Deutschland mit H5N1 infiziert ist", sagte er am Donnerstag [27.12.2007] dem Tagesspiegel, "aber hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, weil der Erreger bei Enten und Gänsen nicht wie bei Hühnern schnell zum Tod führt und deshalb unentdeckt bleiben könnte."

    Mettenleiter reagierte damit auf Vermutungen, wonach die 3 aktuellen Vogelgrippefälle in Brandenburg möglicherweise durch tiefgefrorene Enten verursacht wurden. Das glaubt jedenfalls der Amtstierarzt des Landkreises Ostprignitz- Ruppin, Matthias Rott, der die Untersuchungen im jüngsten Vogelgrippefall koordiniert. "Da alle 3 in den vergangenen 2 Wochen aufgetretenen Fälle private Tierhalter im Berliner Umland betrafen, spricht vieles für eine Übertragung des Virus auf diesem Weg", sagte er. Rott kann sich gut vorstellen, dass eine Charge mit dem Virus H5N1 infizierter tiefgefrorener Enten über eine Handelseinrichtung in die Märkte der Region gelangte. "Die Hühnerhalter haben Abfälle der Ente nach dem Auftauen auf den Kompost geworfen, so dass die Hühner damit in Kontakt kamen", sagte Rott.

    Für die Menschen besteht beim Verzehr einer infizierten Ente kaum Gefahr, wenn das Geflügel gut durchgebraten wird. "Der Erreger stirbt bei 70 Grad", sagte Mettenleiter. Niemand sollte aber Innereien oder Abfälle an Tiere verfüttern oder achtlos wegwerfen.“ [mehr]

    [25.01.2006: Infos zum hygienischen Umgang mit Geflügelfleisch]  (BfR)


    Tödlicher Schnupfen-Virus

    16.11.2007 (bse-p/
    cdc). Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC warnte jetzt vor dem Auftreten einer gefährlichen Variante eines Schnupfen- Virus.

       
      R a t :
    Ein Schnupfen gehört für die meisten Menschen zur kalten Jahreszeit. Bei heftigen Symptomen und rapider Verschlechterung sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
     
    Das Virus gehört zur Familie der Adeno-Viren. Zwar sei derzeit noch keine Epidemie zu befürchten, es sei aber wichtig von diesem Virus zu wissen, heißt es. In den USA sind bereits mindestens 7 Menschen an den Folgen dieser Virus-Infektion gestorben. [mehr]




    H5N1-Vogelgrippe breitet sich aus

    7.9.2007 (bse-p/dpa). Erneut wurde in Bayern das gefährliche Vogelgrippe-Virus
    H5N1 bei Nutzgeflügel nachgewiesen. Betroffen sind diesmal 2 Entenmastbetriebe im Landkreis Schwandorf in der Oberpfalz (östlich von Nürnberg). Nach Angaben des bayerischen Verbraucherschutzministeriums wurde der Erreger zuerst in mehreren tiefgefrorenen Enten entdeckt.

    Auch Rachenabstriche bei den Tieren der beiden Betriebe hätten Hinweise auf die Geflügelpest erbracht. In den 2 Mastbetrieben wurden bei den Tieren mehr als 3300 Proben genommen und untersucht. Einige dieser Tiere hatten Antikörper von H5N1 in sich. Nach Angaben der Behörden ist bei infizierten Enten im Unterschied zu Hühnern nur ein schwaches Krankheitsbild zu erkennen. „Eine Keulung des Bestandes ist daher unumgänglich, um eine Übertragung des Virus auf andere Betriebe auszuschließen“, sagte Sprecher Roland Eichhorn. In den nächsten Tagen sollen deswegen 205.000 Enten auf den Höfen in Bruck und Nittenau getötet werden.

    Die betroffenen Betriebe in Bruck und Nittenau sind nach Angaben der Behörden Tochterunternehmen des Mastbetriebes im mittelfränkischen Wachenroth, wo bereits vor 2 Wochen die Vogelgrippe festgestellt wurde. Nach den bisherigen Erkenntnissen ist aus den beiden Betrieben möglicherweise die Vogelgrippe nach Wachenroth gelangt. Beim Betrieb in Bruck sollen etwa 180.000 Enten getötet werden, in Nittenau rund 25.000 Tiere. Es ist die bislang größte Vernichtungsaktion von Nutzgeflügel in Deutschland. [mehr]

    [14.02.2006: Vogelgrippe in Deutschland angekommen]  (BSE-Page)



    Fragen über Fragen

       
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    24.11.2003 (khd). Auch 20 Jahre nach dem Beginn der Krise durch den Rinderwahnsinn (BSE) sind wichtige Fragen zu Prion- Krankheiten wie Scrapie, BSE und CJD bzw. nvCJD wissenschaftlich nach wie vor nicht abschließend geklärt. Dazu gehören beispielsweise:

    Welche Aufgabe haben normale Prionen?
    * * *

    Wie entstand BSE tatsächlich?


    Wird BSE allein mit dem Tiermehl- Verbot ausgemerzt werden können?


    Spielen evtl. zusätzliche Faktoren eine Rolle? Welche sind das?


    Wie haben sich deutsche Rinder mit BSE infizieren können?


    Welche Prionen- Konzentration im Essen ist für den Menschen tatsächlich gefährlich?



    Die CJD-Vermutung

       
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    12.11.2004 (
    khd/sci). Die aktuellen Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe um John Collinge (Imperial College London), die gestern im Science Express publiziert wurden, werfen nun sehr grundsätzliche Fragen zur Unterscheidung der verschiedenen Formen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (klassische CJD versus nvCJD) auf. Bereits die Ergebnisse des Teams um den italienischen Neurologen Salvatore Monaco wiesen daraufhin, daß auch die seltene Erkrankung des Menschen an der sporadischen Form der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJD) durch den Verzehr von BSE-infizierten Rindfleisch- Produkten ausgelöst sein könnte. [mehr]

    Zwar äußern sich die Wissenschaftler derzeit noch sehr zurückhaltend, aber es könnte bedeuten, daß es (etwas) BSE schon immer gab. Und einige Menschen mit dem VV-Genotyp des Gens für die Produktion des normalen Prion- Proteins infizierten sich schon immer mit BSE. Sie erkrankten entweder garnicht oder erst sehr viele Jahre später an CJD (etwa 1 Fall auf 1 Million Menschen), was dann bislang als sporadische CJD gedeutet wurde.

    Die CJD-Vermutung
    Neuere Forschungsergebnisse lassen nun vermuten

    Stand: 11. November 2004
    Quelle: khd/bse-p auf der Basis von:  * * *.
    Genotyp
     1)
    Anteil in
    der Bevöl-
    kerung
     2)
    Anfällig
    für
    CJD
    Eine BSE-Infektion
    führt...
     3)
    Anm.
    MV 50 % wenig fast nie zu
    CJD
     
    VV 14 % möglich manchmal
    nach vielen Jahren zu
    CJD
    4) 
    MM 36 % stark nach wenigen Jahren zu
    nvCJD
    5) 
    1) Prion-Gen hat Infos für die Aminosäuren M = Methionin bzw. V = Valin.
    2) Festgestellt in Großbritannien.
    3) Beispielsweise durch den Verzehr BSE-infizierten Rindfleisches.
    4) D. h.: Auch die sporadische CJD könnte durch BSE ausgelöst worden sein.
    5) Alle bisherigen 146 britischen BSE-Opfer waren vom MM-Genotyp!
    Die Folgen dieser Erkenntnis:
  • Es könnte schon immer (etwas) BSE gegeben haben.
  • Blutspenden sind mit einem erheblichen Risiko behaftet.
  • Ein aussagekräftiger Bluttest wird immer dringender.
  • Demenz-Erkrankungen müssen wesentlich sorgfältiger diagnostiziert werden.
  • Literatur:
    [11.11.2004: Human Prion Protein with Valine 129 Prevents Expression of Variant CJD Phenotype]  (WADSWORTH, JONATHAN D. F. et al.)


    Alle älteren News findet man im Archiv:

    Teil 01:   1993 – 1997
    Teil 02:   Dez. 1997 – 1998
    Teil 03:   Jan. 1999 – Jul. 1999
    Teil 04:   Aug. 1999 – Jul. 2000
    Teil 05:   Aug. 2000 – Dez. 2000
    Teil 06:   Dez. 2000 – Mai 2001
    Teil 07:   Jun. 2001 – Jul. 2002
      
    Teil 08:   Jul. 2002 – Okt. 2003
    Teil 09:   Okt. 2003 – Jan. 2004
    Teil 10:   Jan. 2004 – Dez. 2004
    Teil 11:   Jan. 2005 – Jun. 2006
    Teil 12:   Ab Jul. 2006
    Und falls Sie auf dieser Seite via Suchmaschine gelandet sind und Ihre Stichworte nicht mehr finden, schauen Sie doch mal in die kürzlich erschienen Artikel.

    Kritische Homepages
  • Der BSE News- und Research- Server (sehr gut!).
         E-Mail: Steve Dealler (Burnley, UK). Neueres ist zu finden bei:
  • PrionData.
  • Mad Cow Disease Home Page (USA). Hier findet man sehr umfangreiche Informationen zu vielen Aspekten der BSE/CJD- Problematik, insbesondere eine laufend aktualisierte Übersicht aller aktuellen Meldungen, die dort archiviert werden (in Englisch).
  • BSE-Page des IAO (Torsten Brinch, Dänemark).
         IAO ist der Independent Agrochemical Observer.
  • Homepage von Dr. Kari Köster-Lösche (Tierärztin).

  • [ Archiv zu dieser BSE-Page ]
  • Bürgerinitiativen
  • Clean Food Campaign (USA).
  • FoodWatch (Berlin).
  • Greenpeace – Infos, Fakten und Aktionen.
  • Human BSE Foundation (London).
  • Rinderwahnsinn.ch (Schweiz).
  • Kritische Infos
  • Chronik des BSE-Skandals.
  • BSE & CJD – Latests News and Hot Topics (New Scientist).
  • Artikel & Links (Roland Heynkes, D).
  • Aktuelle BSE-Statistiken (Jan Braakman, NL).
  • Das Neueste zu BSE (Ärzte-Zeitung).
  • BSE-Infos von ÖKO-TEST.
  • Der BSE-Skandal (YAHOO-spezial).
  • The BSE Crisis (The Guardian, London).
  • Rinderwahn – Eine Einführung (SWF).
  • BSE – Fragen und Antworten (WDR).
  • Bücher zu BSE und CJD.
  • Justus-Liebig-Universität (Giessen).
  • Hypothesen zur Entstehung von BSE.
  • Prionengehalt beim BSE-kranken Rind.
  • Agrar-News.

  • 03.06.2002: Nitrofen-Skandal ist Symptom der Pestizid- Wirtschaft.
  • 15.01.2004: Zur 500. Ausgabe der BSE-Page.
  • CJD-Tote
    Klassische CJD-Fälle sind in den folgenden Zahlen nicht enthalten
    [Zahlen dazu für Deutschland].

    nvCJD-Todesfälle
    GB = Großbritannien, F = Frankreich,
    CH = Schweiz, D = Deutschland
    Stand: Siehe Spalten.
    Jahr GB F CH D Anm.
    31.12.07 03.11.05 31.12.07 31.12.07
    1995 3 0 0 0  
    1996 10 0 0 0  
    1997 10 1 0 0  
    1998 18 0 0 0  
    1999 15 0 0 0  
    2000 28 2 0 0  
    2001 20 0 0 0  
    2002 17 1 0 0  
    2003 18 2 0 0  
    2004 9 2 0 0  
    2005 5 5 0 0  
    2006 5   0 0  
    2007 5   0 0  
    Summe 1)    163 13 0 0  
    1) sowie weitere Todkranke.   [mehr]
    Todesfälle aufgrund von nvCJD-Erkrankungen gab es auch in: Irland (4), Italien (1), Japan (1), Kanada (1), Luxemburg (1), Niederlande (2), Portugal (2), Spanien (3), Thailand (2), USA (3).
    Anzahl aller bisherigen BSE-Opfer:    196
    (ohne die noch in der Tabelle fehlenden Fälle)

    CJD-Infos
  • Deutsches CJD-Referenzzentrum (Göttingen).
  • Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJD).
  • Die CJD-Vermutung (PDF).
  • European Study Group of CJD (EUROCJD).
  • WHO Fact-Sheet No. 180: Variant Creutzfeldt-Jakob-Disease (nvCJD).
  • Diagnosing Creutzfeldt-Jakob-Disease.
  • Zur Diagnose von CJD.
  • Das Neueste zu CJD (Ärzte-Zeitung).
  • CJD-Selbsthilfegruppen: In UKIn USA.
  • CJD Information Webring.
  • Alzheimer und CJD.

  • 12.01.1997: Forscher erwarten CJD-Epidemie.
  • 20.03.1997: Bisher 17 CJD-Opfer?
  • 03.07.1997: Zwei neue CJD-Opfer.
  • 15.08.1997: Anstieg der CJD-Fälle.
  • 26.09.1997: Neue CJD-Form (nvCJD) bestätigt.
  • 28.09.1997: nvCJD == BSE beim Menschen.
  • 16.01.2000: Erster Therapie-Ansatz für CJD.
  • 23.11.2000: BSE-Experte: Wir riskieren die Katastrophe.
  • 10.03.2001: Ursache für CJD-Cluster gefunden.
  • 21.05.2001: nvCJD auch in Deutschland.
  • 24.05.2001: 100 BSE-Opfer in Großbritannien.
  • 27.05.2002: CJD in der Schweiz angestiegen.
  • 27.02.2003: Experten korrigieren Prognosen über BSE-Opfer.
  • 12.11.2004: Die CJD-Vermutung.
  • H5N1-Infos (Vogelgrippe)
  • Überblick zu den Grippe-Viren.
  • Die Gefahren der Vogelgrippe (Geflügelpest).

  • 23.01.2004: Gefahr durch Vogel-Grippe droht]  (BSE-Page).
  • 16.10.2005: Asiatische Geflügelpest erreicht Europa   (BSE-Page).
  • 20.10.2005: Noch ist es eine Tierseuche   (khd-Page).
  • 03.12.2005: Vogelgrippe-Virus wütet auf der Krim   (BSE-Page).
  • 12.01.2006: Die Vogelgrippe kommt näher   (khd-Page).
  • 16.02.2006: WHO-Experte warnt vor tödlichen Risiken.
  • 27.02.2006: Vogelgrippe-Virus verbreitet sich immer schneller.
  • 27.02.2006: Grippemedikamente: Die überschätzten Retter.
  • 02.03.2006: H5N1 immer aggressiver.
  • 07.03.2006: Bei der Vogelgrippe wird viel behauptet.
  • Top BSE-News
  • Aktuelle BSE-News (Ärzte Zeitung).

  • 05.11.1987: Brain disease drives cows wild.
  • 24.03.1996: BSE auf den Menschen übertragbar?
  • 12.01.1997: Forscher erwarten CJD-Epidemie.
  • 24.08.1997: In Deutschland 238 BSE-Fälle vertuscht?
  • 05.11.1997: Methode zum Prionen-Nachweis gefunden.
  • 03.12.1997: Erstmals Warnung vor dem Verzehr von Muskelfleisch.

  • 24.03.1998: Britische Regierung hat Schuld an der BSE-Krise.
  • 11.05.1998: WHO rechnet mit CJD-Epidemie.
  • 07.06.1998: Pestizide unter schwerem Verdacht.
  • 18.08.1999: USA verbieten Blutspenden.
  • 10.11.1999: BSE-Experten waren gegen Export-Freigabe.

  • 18.05.2000: Auf der Spur der Prionen.
  • 24.11.2000: Deutschland ist nicht BSE-frei.
  • 20.08.2001: Kein Grund zur BSE-Entwarnung.
  • 04.02.2002: Pfusch bei BSE-Tests.
  • 30.05.2002: Deutschland: BSE hätte früher erkannt werden können. (1)
  • 12.08.2002: BSE-Belastung der Bundesländer.
  • 18.10.2002: Tödlicher BSE-Mechanismus entschlüsselt.

  • 01.10.2003: Die BSE-Krise kostete rund 100 Mrd. Euro.
  • 16.11.2003: Durchbruch in der BSE/CJD-Forschung?
  • 20.11.2003: Deutschland: BSE hätte früher erkannt werden können. (2)
  • 09.04.2004: BSE-Variante bei Schafen gefunden.
  • Gift im Essen
  • Aktuelle News zu Lebensmittel-Skandalen, BSE, Dioxin & Co (YAHOO!).
  • Lebensmittel-Skandale in Europa.
  • Lebensmittel-Kontrolle in Deutschland.
  • Meldungen zur Ernährung – News-Archiv ab 1998.
  • Clean Food Campaign: Dioxin and Agriculture.
  • Gen-Food (Links).

  • 21.05.1999: EU will mehr Verbraucherschutz.
  • 28.05.1999: Nun giftige Dioxine im Hühnerfleisch.
  • 12.06.1999: Der Mensch wird zum Endlager.
  • 25.05.2002: Start des Nitrofen-Skandals.
  • 11.06.2002: Die Gift-Lagerhalle in Malchin.
  • 26.07.2002: Härtere Strafen gefordert.
  • 27.04.2004: Nitrofen-Skandal bleibt ungeahndet.
  • Offizielle Infos
  • Deutsches Gesundheitsministerium.
  • Deutsches Landwirtschaftsministerium.
  • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (vormals BgVV).
  • Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf).
  • Verbraucherschutzministerium Niedersachsen (Hannover).
  • Amtliche Preis- und Marktberichte (ZMP, Bonn).

  • Verlautbarungen der Britischen Regierung.
    Hier gibt es u. a. einen (geschönten) Ablauf der BSE- Ereignisse, der erst im November 1986 beginnt. Sie wußten offensichtlich aber bereits vom Rinderwahn seit 1983.
  • Brit. Gesundheitsministerium BSE/CJD-Site (London).
  • Brit. Behörde für Lebensmittelsicherheit (FSA).
  • Brit. Food Standards Agency BSE-Reviews (FSA).
  • Brit. Landwirtschaftsministerium BSE-Site (MAFF).
  • Institute for Animal Health (England).

  • BVET – Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen (Bern).
  • FDA – Food & Drug Administration (USA).
  • AFSSA – Amt für Lebensmittelsicherheit (Paris).
  • Frankreichs BSE-Maßnahmen.
  • Offizielle Mitteilungen
  • 00.00.1998: 2. BSE-Bericht der EU-Kommission.
  • 02.06.1999: Bundeslandwirtschaftsminister zum Dioxin-Skandal.
  • 07.06.1999: Info der Bundesregierung zum Dioxin-Skandal.
  • 08.06.1999: Statement der Regierung Belgiens.
  • 09.06.1999: Eilverordnung zum Schutz vor Dioxinen.
  • 12.01.2000: EU-Amt für Lebensmittelsicherheit geplant.
  • 19.06.2000: „Deutschland ist BSE-frei.“ (Funke).
  • 01.08.2000: BSE-Risikoeinstufung der Länder.
  • 26.10.2000: BSE Inquiry-Report (Links).
  • 27.11.2000: BSE-Infos des Bundesgesundheitsministeriums.
  • 00.10.2002: Gesundheitsgefährdung durch Acrylamid.
  • 21.11.2003: 3 Jahre BSE in Deutschland.
  • Suchen im Internet
  • Alta Vista – Derzeit noch immer das beste Suchsystem:

     
  • Google – Auf die war mal Verlaß:

    Deutschland Gesamt-Web 
  • Yahoo! – Aktuelle Kurznachrichten (deutsch):
     
    Themen:   BSE CJD Prion Dioxin
  • Zugang zu Europäischen Zeitungen.
  • Zugang zu Deutschen Zeitungen.

  • Liste aktueller wiss. Publikationen zum Prionen-Thema (PubMED).

  • Und nutzen Sie den kostenlosen Übersetzungs-Service, den AltaVista dem Internet spendierte, z. B. um englische Texte vom BSE Info-Server sofort ins Deutsche zu übersetzen. Dafür finden Sie hier ein nützliches Eingabeformular.
  • Was haben wir gelernt?
    Aus dem
    BSE-Skandal, dem Dioxin/PCB- Skandal und dem Nitrofen- Skandal haben die Verbraucher bislang lernen müssen, daß...
  • die Futtermittel- Industrie macht, was sie will. Gesetze und soziale Verantwortung interessieren sie nicht.
  • das deutsche Futtermittelgesetz keine Grenzwerte für Dioxine oder andere Umweltgifte vorschreibt.
  • wir in Europa – nach dem amerikanischen FDA-Vorbild – dringend eine starke und wirklich unabhängige Lebensmittel- sicherheits- Behörde benötigen.
  • das Bundeslandwirtschaftsministerium – egal wer regiert – ganz offensichtlich ein Exekutiv- Organ der Agrar- Industrie ist. Die Interessen der Konsumenten bleiben auf der Strecke. So kann dort auch im November 2000 noch nicht einmal via Internet durch Eingabe der ID-Nummer eines Rindfleisch- Etiketts der genaue Lebensweg eines Rindes festgestellt werden. [mehr]
  • man sich nicht auf die Eigenverantwortlichkeit der Öko- Prüfer verlassen kann. Zwar steht auf den Etiketten dann „Aus kontrolliertem Anbau“. Aber was nutzt das, wenn die Kontrolleure etwas finden und nichts sagen.
  • der Staat nicht intensiv genug die Produktion von Lebensmitteln kontrolliert. Diese wichtigen Aufgaben sind nicht privatisierbar, sonst tanzen die Mäuse auf den Tischen.
  • Rot-Grün endlich in Sachen Verbraucherschutz handeln muß: Das Huhn, das Ei – und das Nitrofen (Ein Kommentar von Thilo Bode).
  • allein die BSE-Krise rund 100 Milliarden Euro gekostet hat.
  • der Nitrofen-Skandal von 2002 keinerlei strafrechtliche Konsequenzen hat, da es der Gesetzgeber versäumte, sinnvolles Lebensmittelrecht zu formulieren. [mehr]
  • Sie suchen Verlagertes . . .
    Folgende Rubriken dieser Seite wurden inzwischen verlagert:
  • Dioxin-Eingriffswerte.
  • BSE-Tests.
  • Fragen über Fragen (Zum Dioxin-Skandal von 1999).
  • Links zu Diskussions-Foren.
  • Hintergrund
  • Biologische Grundlagen von BSE.
  • Die Zeitschrift "natur" wies bereits im August 1994 auf die erheblichen BSE-Risiken für den Menschen im Artikel "Das wahnsinnige Geschäft mit dem Fleisch" hin (Heft 8/94, Seite 14–18).
  • " The Prion Diseases" von Prusiner (1995).
  • "Prionen-Erkrankungen" von Stanley B. Prusiner ist ein Schlüsselartikel zum Verständnis des besonderen Erreger- Mechanismus des Rinderwahnsinns, der Prionen. Er ist bereits im März 1995 im "Spektrum der Wissenschaft" (3/1995, Seite 44–52), der deutschen Ausgabe von "Scientific American" (dort bereits im Januar 1995) erschienen. In Deutsch! Und jeder Politiker hätte das lesen und verstehen können. Prusiner erhielt für seine Entdeckung der Prionen 1997 den Medizin- Nobelpreis.
  • Europeans at Risk from Mad Cow Disease (1995).
  • WHO experts re-evaluate health risks from dioxins (1998).
  • Lebensmittelsicherheit als europäische Aufgabe (1999).
  • Rinderwahn – Wahnsinn mit Methode (2000).
  • Zitate zum BSE

  • „Deutsches Rindfleisch ist sicher.“
    Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert (CDU) im April 1996 – zur Zeit der höchsten Infektionsgefahr.


  • „Die Agrarier stehen zudem sehr stark unter dem Druck der Produzenten, und sie sind sehr marktorientiert. EU- Agrarkommissar Franz Fischler war diesem Druck nicht gewachsen. So blieben die Interessen der Konsumenten in der EU bislang auf der Strecke.“
    Emma Bonino, EU-Kommissarin für Verbraucherschutz, im
    SPIEGEL- Interview (44/1997, Seite 69).


  • „Die Kommission hat inzwischen einiges begriffen. Ich habe aber nicht das Gefühl, daß die 15 Landwirtschafts- Minister der Mitgliedstaaten irgendetwas begriffen haben.“
    SPD-Expertin für EU- Verbraucherschutz Roth- Behrendt im Berliner „
    Tagesspiegel“ am 19.11.1997.


  • „Deutschland ist BSE-frei!“
    Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) am 30.4.2000 im Zweiten Deutschen Fernsehen. Im
    Januar 2001 war seine Zeit dann abgelaufen.


  • Verbraucher-Tips
  • All about beef – Verbraucher-Infos zu Rind- und Kalbfleisch (AID).
  • BSE-Hotline der Bundesregierung.
  • Fleisch mit Etikett(e).
  • Fleisch direkt vom Bauern kaufen?
  • Food Safety & Applied Nutrition (USA).
  • Kritische Wurstsorten (Wurst mit Hirn und Rind).
  • Lebensmittel-Lexikon – Infos & Hintergründe.
  • Öko-Test (Frankfurt/M).
  • Verbraucher-Zentrale (Hamburg).
  • Verbraucher-Zentrale (Stuttgart).
  • Zusätze in Lebensmitteln. [mehr]

  • 05.05.1998: Kaum Qualitätsfleisch in Supermärkten.
  • 27.06.1998: Miserable Fleischkontrollen.
  • 15.01.2004: Das QS-Gütesiegel – Eine Verbrauchertäuschung]
  • Europäische Union
  • EU-Kommission (Brüssel).
  • Europa-Parlament.
  • EU-Verbraucherschutz.
  • EU zur Lebensmittelsicherheit.
  • EU-Rechtsvorschriften zu BSE (Brüssel).
  • BSE-Infos der EU.
  • BSE-Krise ist eine Krise der EU.
  • Abschlußbericht des BSE-Ausschusses des Europa- Parlaments.
  • Organic Europe – Ökologischer Landbau in Europa.
  • Politik
  • Die Bundesregierung (Berlin).
  • Britischer BSE Inquiry-Report (London).
  • [ Weitere Politik-Links ]
  • Organisationen
  • Aktuelles zu BSE in der Schweiz.
  • Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (Bonn).
  • BVE – Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (Bonn).
  • CMA – Deutsches Fleischmarketing (Bonn).
  • DAINet – Deutsches Agrarinformationsnetz.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).
  • Deutscher Bauernverband (Bonn).
  • FAO – Welternährungsorganisation der UN.
  • Verbraucher-Initiative (Bonn).
  • VZBV – Verbraucherzentralen Bundesverband e.V. (Berlin).
  • WHO (Genf).
  • WHO – Disease Outbreak News (Genf).
  • WHO – Weekly Epidemiological Record (Genf).
  • Umwelt & Ökologie
  • AG Bäuerliche Landwirtschaft (ABL).
  • BluePlanet – Server für Umweltthemen.
  • BSE und Recht.
  • BUND.
  • Bund der Ökologischen Lebensmittel- Wirtschaft.
  • ECO-News – Infos für Natur + Umwelt (München).
  • EuroNatur – Stiftung Europäisches Naturerbe.
  • Gefährlicher Chemikalien (Datenbank).
  • GEFTA-Umweltlabor.
  • German Environmental Information Network – Umweltbundesamt (Dessau).
  • Natur & Ökologie – Service der "Natur".
  • PAN – Pestizid-Aktions-Netzwerk. Infos über Pestizid- Risiken.
  • Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL).
  • Umweltbundesamt.
  • Umwelt-News.
  • Bio-Food
  • AG Ökologischer Landbau (AGÖL).
  • Alle Bio-Fleischer Deutschlands.
  • Bio-Fleischer in Deutschland.
  • Bioland – Öko-Verband.
  • Demeter – Bio-Verband.
  • Naturland – Bio-Bauernverband (München).

  • 05.09.2001: Das neue Bio-Siegel.
  • 15.03.2002: Bio-Produkte für alle.
  • 06.06.2002: Die große Bio-Illusion. (DIE ZEIT)
  • 09.06.2002: Der Öko-Landbau ist der richtige Weg. (FöL)
  • 17.01.2004: Bio-Produkte haben die Kunden nicht überzeugt. (Foodwatch)
  • Gen-Food
  • Einkaufsratgeber für gentechnikfreien Genuß vom
  • Greenpeace-Einkaufsnetz.
  • Kurzfassung des Einkaufsratgeber (2 Seiten).
  • Transgen.de – Gentechnik in Nahrungsmitteln (Berlin).
  • Lebensmittel-Kontrolle in Deutschland.

  • 17.02.1999: Nach BSE nun „Frankenstein-Food“?
  • 20.05.1999: Gen-Mais doch problematisch?
  • 21.05.1999: EU will mehr Verbraucherschutz.
  • 12.06.1999: Der Mensch wird zum Endlager.
  • 27.07.2000: Gen-manipuliert.
  • 05.07.2002: Gentechnik-Kennzeichnung verschärft.
  • 26.07.2002: Härtere Strafen gefordert.
  • 16.10.2003: Wie viel Gen darf's sein?
  • 20.10.2003: Transgen.de – Infos zur Gentechnik.
  • 13.01.2004: Gen-Food erobert die Regale.
  • 14.04.2004: Gen-Food am Pranger.
  • 21.06.2004: Gentechnische Rückstände in der Milch?
  • 05.09.2004: Petition zur EU-Saatgutrichtlinie.
  • Wissenschaft
  • Aktuelle Wiss. Publikationen – Recherche beim NIH (USA).
  • BAFF – Bundesanstalt für Fleischforschung (Kulmbach).
  • BFAV – Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (Riems).
  • BSE-Referenz-Labor (Ostsee-Insel Riems).
  • Deutsche CJD-Überwachungsstelle (Uni Göttingen).
  • Dioxine und Furane (mit Links).
  • Nature – Wissenschaftliche Zeitschrift.
  • New Scientist – Wissenschaftliche Zeitschrift.
  • OIE – Internationales Tierseuchenamt (Paris).
  • Prionen-Mechanismus universelles Naturprinzip?
  • Robert-Koch-Institut (Berlin).
  • The Lancet – Wissenschaftliche Zeitschrift.
  • TSE-Forum (München).
  • UK Creutzfeldt-Jakob Disease Surveillance Unit (Edinburgh).
  • Umweltbundesamt: Dioxin in der Umwelt.
  • Old News
  • Ältere Artikel von dieser Seite
  • 07.09.2007: H5N1-Vogelgrippe breitet sich aus. (Bayern)
  • 16.11.2007: Tödlicher Schnupfen-Virus. (Warnung)
  • 28.12.2007: Vogelgrippe durch Tiefkühlenten?
  • 29.02.2008: BSE-Dunkelziffer aufgehellt.
  • 07.04.2008: 2 nvCJD-Tote in Spanien.
  • 08.04.2008: Scrapie über Milch übertragbar.
  • 01.05.2008: EU lockert Tiermehl-Verbot.
  • 03.06.2008: Freisprüche bei BSE-Betrug.
  • 24.06.2008: BSE-Fall in Kanada.
  • 14.07.2008: Neue CJD-Art entdeckt.
  • 20.07.2008: Waren es doch infektiöse Wachstumshormone?
  • 30.07.2008: Lockerung des Fett-Verfütterungsverbots?
  • 02.08.2008: Scrapie-Prionen überleben im Boden.
  • 04.08.2008: Neue nvCJD-Welle in Großbritannien befürchtet.
  • 08.08.2008: Der Prionen-Fehlfaltung auf der Spur.
  • 28.08.2008: Tote durch Gammel-Fleisch. (Kanada)

  • Erläuterungen
  • Amyloid = Glyko-Proteine, die sich außerhalb von Zellen in der Form starrer Fibrillen (Durchmesser rund 10 nm, Länge 1000 nm = 1 µm) ablagern. [mehr]

  • Bab = Born after ban. Das heißt Tiere, die nach dem Fütterungsverbot von Tiermehl im Dezember 1990 geboren wurden. Unklar ist bislang, wie solche Fälle überhaupt auftreten können. [mehr]

  • BSE = Bovine Spongiforme Enzephalopathie, schwammartige Veränderung des Hirns beim Rind ("Rinderwahnsinn"), unheilbar. [Aguzzi: Wie gefährlich ist der Rinderwahnsinn?] [Chronik des BSE-Skandals]

  • CJD = Creutzfeldt-Jakob-Disease, Creutzfeldt- Jakob-Krankheit des Menschen, unheilbar. Wird durch Prionen ausgelöst. [Diagnose] [Merkmale] [Die CJD-Vermutung]

  • CJK = Deutsche Abkürzung für CJD.

  • CWD = Chronic Wasting Disease, etwa: Chronische Schwundkrankheit, die bei Wildtieren wie Elch und Hirsch grassiert. Als Erreger werden Prionen vermutet. [mehr]

  • Dioxine = Entstehen als unbeabsichtigte Nebenprodukte bei Verfahren in der Chemie- Industrie sowie beim Verbrennen chlorierter Kohlenwasserstoffe (z. B. von PVC). Dioxine (Seveso- Gift) kommen in der Natur nicht vor. Die fettlöslichen Dioxine reichern sich im Körper an und bleiben bis zu 30 Jahren im Organismus. Folgen einer Dioxin- Vergiftung: Schwere Hautschäden, Krebs, Erbschäden, Mißbildungen bei Neugeborenen. Die Bundesregierung hat am 9.6.1999 Dioxin- Eingriffswerte festgelegt. [Dioxin – eine Definition] [mehr]

  • FSE = Feline Spongiforme Enzephalopathie, schwammartige Veränderung des Hirns bei Katzen- Tieren. Das ist BSE bei Katzen.

  • Ganglien = Nervenknoten.

  • GMO = Gene Manipulated Organisms.

  • H5N1 = Ein gefährliches Virus der Vogelgrippe (Geflügelpest), einer Tierseuche. [mehr]

  • HIT = Herkunfts- Informations- Datenbank, in der in München die Daten aller in Deutschland gehaltenen Rinder registriert sind.

  • MAB = Monoclonal Anti-Body. Gentechnisch hergestellte Antikörper. Bekannt wurden MABs durch den TeGenero- Skandal von 2006.

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  • MBM = Meat and Bone Meal, Fleisch- und Knochenmehl, das aus Schlachtabfällen, Hühnern, Rindern, Schafen und Schweinen, die im Stall verendet sind, eingeschläferten Hunden, Katzen und Zootieren sowie Labor- Ratten und Versuchstiere aller Art aus den Forschungseinrichtungen hergestellt wird. [Risikofaktor Tierfutter] [Tiermehl-Report]

  • MKS = Maul- und Klauenseuche. Eine Tierseuche, die für Menschen ungefährlich ist. [mehr]

  • Neuron = Nervenzelle.

  • Nitrofen = In den USA entwickeltes Herbizid (Unkrautvernichtungsmittel), das beim Tier und Menschen Leberkrebs erzeugen kann. Seit 1981 in Deutschland verboten. [mehr]

  • nvBSE = new variant BSE, eine neue Form des Rinderwahnsinns.

  • nvCJD = new variant CJD, neue Form der Creutzfeldt- Jakob- Krankheit. Das ist die menschliche Form des Rinderwahnsinns BSE [Symptome] [nvCJD- Merkmale]. Wird inzwischen auch nur noch mit vCJD oder vCJK bezeichnet. Es wird eine Infektion durch den Verzehr von BSE- verseuchten Rindfleischprodukten vermutet. Es gibt noch keinen Test, mit dem zweifelsfrei ein BSE- Befall von Fleisch oder Fleischprodukten festgestellt werden kann. Seit 1998 steht immerhin ein erster BSE- Schnelltest von Hirnproben zur Verfügung, der dann ab 2001 gesetzlich vorgeschrieben wurde – aber nicht immer lückenlos erfolgt.

  • Pandemie = Ausbreitung einer Infektionskrankheit auf ganze Kontinente oder weltweit. Die WHO erwartet für die nächsten Jahre eine durch das Virus H5N1 ausgelöste Grippe- Pandemie. [mehr]

  • PCB = Polychlorierte Biphenyle. Krebserzeugendes Umweltgift.

  • Prion = Proteinaceous infectious particle nach Prusiner [ 3D-Bilder]. Vermuteter Erreger von BSE und anderen Hirnkrankheiten. Es ist eine Eiweiß- Verbindung (Prion-Protein = PrP), die aus der Membran von Nervenzellen (Neuronen) stammt. Das Prion existiert in zwei verschiedenen Formen, einer harmlosen (PrPc) und einer krankmachenden (PrPsc). Ändert das PrPc seine geometrische Gestalt, dann entsteht das PrPsc, das "Killer- Protein", was zur tödlichen BSE- Gefahr wird. Die natürliche Aufgabe des PrP ist noch ungeklärt. [mehr]

  • PSE-Fleisch = Blaßes, weiches und wäßriges Schweinefleisch. Mit BSE hat das nichts zu tun. [mehr]

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  • RNA = Ribonucleinacid, Ribonukleinsäure (RNS). Die Boten- RNS (mRNA) liest in der Zelle ein bestimmtes Gen der langen DNS ab, transportiert die Infos zu den Protein- Fabriken der Zelle (Ribosomen), so daß dort die benötigten Proteine hergestellt werden können. [mehr]

  • Scrapie = Eine BSE-ähnliche Krankheit bei Schafen und Ziegen (Traber- Krankheit), die seit über 200 Jahren bekannt ist. Und deren Ursachen aber bis heute unklar geblieben sind. Auf den Menschen ist Scrapie nicht übertragbar. [mehr]

  • Tiermehl = Hauptsächlich aus Kadavern von Schafen (Scrapie!) hergestelltes Tierfutter, das widernatürlich (aus Profitgier) auch an pflanzenfressende Rinder verfüttert wurde. Durch den Gehalt an infektiösen Prionen wurde Anfang der 80er- Jahre die BSE- Seuche in Großbritannien ausgelöst. Erst 1994 wurde EU-weit das Verfüttern von Tiermehl an Rinder verboten, aber kaum kontrolliert. Es ist dringend geboten ein totales Verbot von allen Tier- und Knochen-Mehlen (MBM) zu erlassen. [mehr] [Tiermehl- Verbrauch in Europa] [Tiermehl-Report]

       
      T S E
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    freien Enzyklopädie.
     

  • TSE = Transmissible Spongiforme Encephalopathies. Sammelbezeichnung für alle übertragbaren schwammartigen Gehirnerkrankungen, die durch Prionen verursacht werden.

  • vCJD = Kürzere Schreibweise von nvCJD.

  • vCJK = Deutsche Bezeichnung für nvCJD.

  • Viren = Viren sind Krankheitserreger, die nur aus einem Strang Erbmaterial Desoxyribonukleinsäure (DNA) oder Ribonucleinsäure (RNA) sowie einer Hülle aus Proteinen bestehen. [Grippe-Viren] [Vogelgrippe]

  • ZNS = Zentral-Nerven-System.

  • Zoonose = Vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit.

  • [ Weitere Begriffe ]   (in Englisch).

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    Last Update: 31.08.2008 18.09 Uhr

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